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Wozu erfolgt das Rating bei der Hausbank?

Und welche Folgen hat das Ergebnis des Ratings?

Ziel des internen Ratings bei den Banken ist es, den für jedes Kreditenangagement bereitzuhaltenden Eigenkapitalanteil zu bestimmen. Somit gelten für sämtliche Banken die Richtlinien der Bankenaufsichtsbehörden. Diese sehen vor, dass jede Kreditvergabe an Kunden mit einem bestimmten Eigenkapitalanteil des Kreditinstitutes gedeckt ist. Dadurch ist der maximale Rahmen der zu gewährenden Kredite durch das bestehende, gesamte Eigenkapital eines jeden Kreditinstituts bestimmt.

Bisher wurde dieses prozentuale Eigenkapital pauschal von den Aufsichtsbehörden als Prozentsatz der gewährten Darlehenssumme festgelegt. Nach den zukünftig geltende Richtlinien wird dieser Prozentsatz nicht mehr pauschal festgelegt. Er wird auf der Basis eines internen Ratings von jeder Bank selbst bestimmt. Die Kreditwirtschaft hat ein System zur Risikobeurteilung erstellt.

Jeder Kreditnehmer wird im Rahmen von Kreditentscheidungen geratet. Je besser das Ratingergebnis ausfällt, desto besser werden die Kreditkonditionen sein.

Primär sind für dieses Ergebnis maßgebend die "hard facts"; dazu gehören:

  • Inhalt und Erfolg lt. Jahresabschluss
  • Der Dialog mit den Banken
  • Plan-Ergebnisrechnung
  • Branchenvergleiche

Die Kür bestreiten Sie mit den "soft facts".

  • Zeitnahe Einreichung der oben genannten Unterlagen
  • Zuverlässigkeit des Zahlenwerks
  • Qualität der Unternehmensführung
  • Wettbewerbsfähigkeit
  • Ablauf bisheriger Geschäftsbeziehungen (Überschreitung von Kreditlinien)

Deshalb:

Das macht deutlich, dass die optimale Vorbereitung auf ein Banken-Rating häufig eine Vielzahl von Erkenntnissen liefert, die im steigenden Wettbewerb gerade im Mittelstand überlebensnotwendig sein können.

Rufen Sie mich an: Thomas Beck; 07544-95990